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Kanarischer Wein

Geschichte des kanarischen Weins

Als größte der kanarischen Inseln ist Teneriffa wohl auch diejenige, die die größte Fläche an Weinanbaugebieten hat. Der Anbau von Wein hat eine sehr lange Tradition und findet schon seit der Eroberung durch die Spanier statt. Angebaut wurden zunächst in erster Linie weiße Rebsorten, die von den Eroberern und den ersten Siedlern bevorzugt wurden, da sie sehr gut für die Herstellung von Weinen mit einem hohen Alkoholgehalt sind, der sich dazu noch lange Lagern lässt. Die wichtigste Rebsorte war hierbei wohl der Malvasier, der seinen Ursprung in Griechenland hat. Er hat eine so hohe Qualität, dass er über Jahrhunderte hinweg den Export der kanarischen Weine dominierte.

Der Weinanbau spielte also bereits seit der Einführung am Ende des 15. Jahrhunderts bis Mitte des 17. Jahrhunderts und darüber hinaus eine der wichtigsten Rollen in der kanarischen Wirtschaft, was noch durch einen zweiten Faktor begünstigt wurde. Im 16. Jahrhundert brach der Handel mit Zucker und damit auch der Anbau von Zuckerrohr zusammen, er sich preislich nicht gegen die Konkurrenz aus Südamerika durchsetzen konnte. Zu diesem Zeitpunkt wurden 85 Prozent des Weines auf den Inseln Lanzarote, La Palma und Teneriffa angebaut, während auf den anderen Inseln in erster Linie die Lebensmittel für den eigenen Bedarf der Inseln angebaut wurden.

Während des 18. Jahrhunderts ging der Handel mit kanarischem Wein dann allerdings sehr stark zurück, denn zum einen kam es in Spanien zum Erbfolgekrieg, zum anderen wurden portugiesische Weine von den Engländern geschützt. Auch die Ende des 17. Jahrhunderts erlassenen Schifffahrtsgesetze der Engländer taten ihr übriges. Das war dann quasi der Startschuss für die roten Rebsorten, denn die Weinhändler begegneten diesem Einbruch des Handels mit Malvasier, in dem sie nicht ganz so qualitativ hochwertige Weine anbauten und quasi mit der Mode gingen. Die nun hergestellten Weine waren „unechte Madeiras“ und wurden in die englischen Hoheitsgebiete in Nordamerika und direkt nach England eingeführt.

Die Rettung war das allerdings nicht, denn die Weine aus Madeira und Málaga, aus Porto und Perez hatten sich inzwischen einen so guten Ruf rund um den Globus erworben, dass das „Imitat“ keine Chance hatte. So ging der Anteil der kanarischen Weine auf allen Märkten weltweit noch ein wenig mehr zurück und stand kurz vor dem gänzlichen Verschwinden. Die kanarischen Weinhändler fingen also an, sich auf den Binnenmarkt zu konzentrieren und viele der Anbauflächen verschwanden, da der Anbau anderer Lebensmittel mehr Erfolg und finanziellen Nutzen versprach. Im Laufe des 19. Jahrhunderts kamen dann auch noch zwei Plagen mit Rebenmehltau hinzu, was den kanarischen Weinen fast das Ende bescherte. Der Ruf der Weine war allerdings noch immer gut, denn sie gewannen auf den Weltausstellungen in Paris 1877 und in Madrid 1898 mehrere internationale Preise.

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