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Geschichte

Guanchen - die Ureinwohner von Teneriffa

Besiedlung von Teneriffa
Die Besiedlung der kanarischen Inseln fand vor etwa 3000 Jahren Ihren Anfang. Zu den ältesten Funden, die auf menschliche Besiedlung schließen lassen, gehört eine Feuerstelle bei Icod de los Vinos, die durch Radiokarbonmethode auf etwa 820 vor Christus schließen ließ. Die Besiedlung fand von der afrikanischen Westküste aus durch Berbervölker statt. Von dort aus lässt sich an klaren Tagen die Ostküste Fuerteventuras ausmachen, was natürlich die Neugier der Menschen erweckt haben muss. Die Küste von Fuerteventura liegt nur 100 Kilometer von Kap Juby in der Westsahara entfernt. Die Gründe sich neues Land zu suchen mögen sicherlich auch darin begründet gewesen sein, dass sich bereits damals die Sahara immer weiter ausgebreitet hat und viele Landstriche an der Westküste Afrikas keinen fruchtbaren Boden mehr hergegeben haben. Ein weiterer Grund dürfte die Flucht vor der damaligen römischen Besatzung gewesen sein.

Das Leben der Guanchen
Die Guanchen waren eine primitive, steinzeitliche Kultur. Bis zum Zeitalter Ihrer Eroberung durch die Spanier im Mittelalter kannte man dort weder das Rad, noch Boote, noch den Pflug. Alles was man heute weiß, deutet man Anhand von Funden, oder aus Überlieferungen der spanischen Eroberer, oder primitiven Aufzeichnungen. Die Guanchen wohnten in Höhlen und lebten von der Viehzucht mit Ziegen und Schafen. Ihr Hauptnahrungsmittel war Gofio, was auch heute noch in der kanarischen Küche Verwendung findet. Es handelt sich um geröstete und gemahlene Gerste oder Weizen, der mit Wasser verrührt wird. Darüber hinaus konnten Sie sich auch von Feigen und Datteln ernähren, die auch damals schon häufig auf der Insel gab. Zur Not aß man wohl auch Hundefleisch, wodurch der Name „Islas Canarias“ vermutlich auch entstand. Hunde muss es wohl im Überfluss gegeben haben. Der Name entstand nämlich nicht, wie häufig vermutet wird, vom Kanarienvogel. Fische fing man damals mit einem Holzstab mit einer Steinspitze, was natürlich ein aufwändiges Unterfangen war.

Die Guanchen hatten ein komplexes Sozialleben mit klaren Regeln. Eine Frau durfte polygam leben und durfte bis zu drei Männer haben. Wenn ein Mann um eine Frau anhielt, musste er für die Ehe dem Brautvater Ziegen und Schafe zukommen lassen. Wurde man sich einig, wurde die Frau erstmal einen Monat im Bett richtig aufgepäppelt, so dass Sie auch kräftige Kinder gebären sollte. Der Mencey, der damalige Fürst, kam ebenfalls zur Hochzeitsfeier und durfte sich auch gleich mal zur Braut ins Bett legen. Neugeborene wurden damals mit Ziegenmilch von Ammen ernährt, welche man Ihnen von Mund zu Mund einflößte. Trotz der polygamen Rolle der Frau, war der Mann die Autoritätsperson im Haus, jedoch konnten beide Ehepartner eine Ehe auch wieder auflösen. Auch durfte der Mann eine fremde Frau nie direkt ansehen, er musste warten, bis er von Ihr angesprochen wurde.

Die Guanchen glaubten an Naturgötter, die das Gute und das Böse repräsentieren. Man glaubte an ein Leben nach dem Tod, was sich anhand von gefundenen Grabbeigaben, wie Nahrungsmittel nachweisen lässt. Man verehrte die Sonne und den Mond. Acorán war der Name des Sonnengottes, der als alleiniger Schöpfer betrachtet wurde. Daneben gab es zahlreiche Götzenbilder in meist weiblicher Form. Aus dem Ozean kam das Unheil in Form von Dämonen. Den Göttern wurden Opfer gebracht. Der Bailadero im Anagagebirge ist eine solche Opferstätte der Guanchen. Man opferte neben Butter, Milch oder Honig auch Ziegen.

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