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Wissenswertes

Inselhopping

Inselhopping erfreut sich sehr großer Beliebtheit, denn auch die anderen Inseln der Kanaren sind ohne weiteres und sehr schnell zu erreichen, egal ob mit der Fähre oder dem Flugzeug. Beachten Sie jedoch hierbei, daß es mit einem ganz normal gemieteten Mietwagen nicht möglich ist, die Insel zu verlassen! Dies hat versicherungsrechtliche Gründe. Einem Besuch der ewig langen Strände Lanzarotes, der grünen Vegetation La Palmas oder der fantastischen Schnorchelspots El Hierros steht also nichts im Weg. Die Flüge müssen in der Regel nicht unbedingt vorgebucht sein, allerdings ist es an den Wochenenden und an Feiertagen schon ratsam. Wer mit den Fähren eine romantische Überfahrt machen will, der muss sich seine Route zurecht legen, denn nur die Inseln La Palma, La Gomera, El Hierro und Gran Canaria werden jeden Tag von Teneriffa aus direkt angelaufen. Um eine Fähre nach Lanzarote oder Fuerteventura zu bekommen, muss man von Gran Canaria aus starten. Wir geben schon einmal einen kleinen Einblick für die Inseln La Gomera, El Hierro und La Palma, um aufzuzeigen, warum sie einen Kurztrip wert sind.

La Palma ist die grünste aller kanarischen Inseln und war sogar schon vor Teneriffa und Gran Canaria ein beliebtes Urlaubsziel. Doch trotz der frühen Entdeckung hat sich diese Insel nicht so extrem dem Tourismus hingegeben. Das liegt wohl zu einem wichtigen Teil auch an der Tatsache, dass La Palma die wohlhabendste aller Kanarischen Inseln ist, denn hier gibt es das meiste Wasser. Dadurch ist die Insel in der Lage, seine Wirtschaft auf die Erträge der Landwirtschaft zu stützen. Doch auch der Tourismus hat natürlich Einzug gehalten, denn gerade unter Wanderern sind die satt bewachsenen Berge der Insel ein sehr beliebtes Ziel. Die ungebändigte Natur der Barrancos und weite Wälder locken die Naturliebhaber jedes Jahr wieder an. Im Westen der Insel findet man Mandelbäume so weit das Auge reicht. Im Süden der Insel kann man sich die Lavalandschaft des Teneguia ansehen, der seinen letzten Ausbruch im Oktober 1971 hatte.

Wer auf der Insel ist, der sollte sich auf jeden Fall den Krater der Caldera de Taburiente ansehen, denn dieser Krater gehört zu den größten der Welt. Schöne Strände sind eher Mangelware auf der Insel. Wer keine Lust hat, die Insel auf eigene Faust zu erkunden, der bucht einfach eine der angebotenen Tagesfahrten. Aber auch ein kurzer Besuch in der Hauptstadt Santa Cruz de La Palma lohnt sich, denn hier wird man feststellen, dass auch in einer Hauptstadt das Leben in einem sehr gemütlichen Rhythmus ablaufen kann.

La Gomera ist in etwa nur halb so groß wie la Palma und wurde in der Vergangenheit schon als „braunes, rundes Fladenbrot“ bezeichnet, aber dieser Eindruck täuscht. Er entsteht dadurch, dass bei der Einfahrt in den Hafen der Inselhauptstadt San Sebastián de la Gomera die Landschaft ihre vulkanische  Seite zeigt. Wer sich aber weiter in den Norden begibt, der wird sehr schnell auf eine üppige Vegetation treffen, was dieser Vulkaninsel einen fantastisch schönen Kontrast beschert. Die Insel hat eine Grundfläche von 378 Quadratkilometern und ist somit die zweitkleinste der bewohnten Inseln der Kanaren. Die Insel hat einen urtümlichen und wilden Charakter, welcher durch die wild zerklüftete Vulkanlandschaft entsteht. Das freut Wanderer und Naturliebhaber. Wer die Insel erkunden will, der kann auch hier Tagesausflüge buchen.

Die Landwirtschaft des Nordens der Insel wird begünstigt durch die Wasserquellen, die dort zu finden sind. Vom Anbau diverser Feldfrüchte lebt die Bevölkerung nicht schlecht, wobei in erster Linie, Tomaten, Bananen und Kartoffeln angepflanzt werden.

Für Badehungrige ist die Insel nicht die ideale Wahl, denn es gibt nur einige wenige und sehr kleine Sandstrände, so lange das Meer diese nicht gerade überspült. Die meisten Strände sind eher steinig. Wanderer kommen schon eher auf ihre Kosten, denn sie finden im mittleren Osten der Insel den Bosque el Cedro, einen Urwald, der noch aus dem Tertiär stammt. Auch Bergwanderungen sind hier wunderbar zu machen, wobei das zentral gelegene Bergmassiv Alto de Garajonay mit 1487 Metern den höchsten Punkt der Insel markiert.

El Hierro ist die westlichste der Kanarischen Inseln und hat in etwa die Form eines Stiefels. Mit nur 278 Quadratkilometern ist sie auch die kleinste aller bewohnten Kanareninseln und hat trotzdem genug zu bieten. Sie ist bequem mit dem Flugzeug erreichbar und ragt an ihrem höchsten Punkt, dem Berg Malpaso, 1500 Meter in die Höhe.

Früher war hier das Ende der Welt, zumindest der bekannten. Das ist der Grund, warum früher hier an der westlichsten Spitze der Nullmeridian verlief. Erst vor etwas mehr als 100 Jahren wurde dieser nach Greenwich verlegt. Wer hier seinen Urlaub verbringt, der wird das wahrscheinlich in einer der urigen Pensionen tun. Tagesausflügler haben, wenn sie mit dem Flugzeug kommen, etwa sechs Stunden Zeit, um die Insel zu erkunden. Die schönste Küste der Insel ist El Gofio, wobei angenommen wird, dass diese Küste mit ihren 14 Kilometern Länge den Rest eines riesigen Kraters darstellt.

Für Schnorchler und Taucher ist das Mar de las Calmas ein Hit. Es hat erst vor Kürze wieder neue Berühmtheit erhalten, als hier trächtige Kleinzahn-Sandtigerhaie entdeckt wurden, die normalerweise nur in Tiefen von ab 400 Metern anzutreffen sind. Gleich mehrere dieser vier Meter langen Tiere waren nur ein bis zwei Meter unter der Wasseroberfläche zu sehen, wahrscheinlich, um ihre Jungen zu gebären.

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