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alles Banane oder was?

die kanarische Banane

Einer Pflanze begegnet man auf den Kanaren an jeder Ecke: der kanarischen Banane. Sie ist mit Anstand die wichtigste Kulturpflanze der Inseln, ist klein, fest und schmeckt einfach herrlich süß. Der Stamm dieses Staudengewächses ist 3 – 5 m hoch und besteht aus saftigen, langen und steifen Blattscheiden. Am Ende dieses Schaftes trägt sie lange und faserige Blätter. Rotviolette Blütenblätter trägt der kolbenartige Blütenstamm, welcher nach ca. einem Jahr aus diesem „Stamm“ sprießt. Bis dann die Bananen geerntet werden können vergehen etwa vier bis sechs Monate. Das Gewicht einer solchen Staude beträgt etwa 25 – 50 kg, wobei an einer Staude 150 – 300 Bananen wachsen. Nach der Ernte stirbt die Staude dann ab. Das macht aber nichts, da die Pflanze im Wurzelstock neue Triebe entwickelt hat, von denen der stärkste sich dann durchsetzt. Nach einem Jahr schließt sich so der Kreislauf der Natur wieder. Einzigartig ist vor allem der Aufbau des Blütenstandes. In den unteren Reihen befinden sich die weiblichen Blüten, in den oberen die männlichen. Nur die weiblichen bringen dann die vitaminreichen und wohlschmeckenden Bananen hervor, und dass ganz ohne Befruchtung!

Doch leider ist die Geschichte der kanarischen Banane keine Erfolgsgeschichte. Der Wirtschaftszweig steckt doch ziemlich in der Klemme. Der Grund: die Konkurrenz aus Amerika. Sie sind nicht nur grösser, sondern auch wesentlich preisgünstiger. Grund dafür ist die viel dünnere Schale der kanarischen Zwergbanane. Sie bekommt dadurch viel schneller braune Stellen, was den Transport erschwert und verteuert. Auch die Produktionskosten liegen höher als bei der mittelamerikanischen Konkurrenz, die auch schon nach 6 Monaten den Blütenstand entwickelt. Dazu kommen noch die Kosten der Bananenpflücker, die auf den Kanaren deutlich mehr verdienen als auf der anderen Seite des Ozeans und die Kosten für Wasser. Wasser ist auf den Kanaren nun mal ein teures und rares Gut. Da hilft auch der beste Geschmack nichts, welcher wohl dem Umstand der hohen Lichteinwirkung auf den Inseln zu verdanken ist. Dadurch verwandelt sich fast das ganze Fruchtfleisch in Zucker, was ihr den würzigeren und vor allem süßeren Geschmack verleiht.

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