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Landschaften

Die Küste Teneriffas

Die Küste Teneriffas zum Atlantik ist alles in allem 269 Kilometer lang. Die Gewässer rund um die Kanaren sind Ausläufer des Golfstroms, der mit 15 Grad Celsius sehr nährstoffreich und kalt ist. Auf seinem Weg von Portugal über Marokko zu den Kanarischen Inseln geht allerdings eine Wandlung vor sich. Das Wasser erwärmt sich, Algen nutzen die im Wasser enthaltenen Nährstoffe und Verbrauchen sie, so dass das Wasser hier dann doch deutlich nährstoffärmer ankommt. Da die Temperatur allerdings das ganze Jahr über relativ konstant bei 18-24 Grad liegt, ist es immer noch reichhaltig genug, um dem Leben im Wasser eine gute Basis zu geben. Aber auch außerhalb des Meeres ist viel zu sehen, denn gerade in den Wintermonaten findet man auf Teneriffa viele Vögel, die man sonst eher an den Küsten Europas antrifft.

Wer sich einen ersten Einblick in das Leben unter Wasser gönnen will, der kann das auch schon in den Gezeitentümpeln an der Küste machen, die bei Ebbe überall in den schroffen Felsen zu sehen sind. Gerade die tieferen Tümpel bilden hierbei ein in sehr interessantes Ökosystem mit, Krebsen, Garnelen, Seeigeln, kleinen Fischen und vielem mehr. Diese müssen durch die intensive Sonneneinstrahlung und das verdunstende Wasser starke Änderungen in ihrer Umwelt ertragen können, denn durch die starken Temperaturschwankungen und die Verdunstung steigt ja auch der Salzgehalt drastisch an. Umso höher die Gezeitentümpel liegen, desto extremer werden die Unterschiede. Gerade in den kleinen Tümpeln können dann nur noch ein paar extrem anpassungsfähige Tiere überleben. Das Leben an der Küste ist also abhängig von Temperatur, Salz, Trockenheit und Wellen.

Die Temperatur
Während die Wassertemperatur in den kanarischen Gewässern recht kostant ist, wird sie in den Gezeitentümpeln teilweise sehr extrem. In den am höchsten gelegenen Tümpeln steigt die Temperatur tagsüber teilweise auf 35 Grad Celsius, während sie dann in der Nacht auf etwa 15 Grad Celsius abfällt. Das macht einen Unterschied von immerhin 20 Grad Celsius. Doch das eigentliche Problem dabei ist die Tatsache, dass so warmes Wasser nicht mehr so gut in der Lage ist, Nährstoffe aufzunehmen.

Das Salz
Im Meer hat man einen Salzgehalt, der bei etwa 36,5 Gramm pro Liter liegt. Man kann also auch von einer Konzentration von 36,5 Promille sprechen, ähnlich wie beim Alkohol. Bei Ebbe wird jetzt das Wasser erwärmt, es verdunstet, die Konzentration steigt. Das Ganze geht sogar so weit, dass das Salz an der Küste kristallisiert. Das stellt an den Stoffwechsel der Tiere und Pflanzen enorme Anforderungen, denn bei Regen kann sich der Ablauf umdrehen und die Konzentration fällt ab auf Null. Das Salz zeigt sich auch dafür verantwortlich, dass hier keine Landpflanzen zu finden sind. Auch der normale Salzgehalt des Meerwassers reicht aus, um denen das Wasser zu entziehen, dass verhindert das Wachstum.

Übrigens stellt nicht die Ebbe die Lebewesen vor die größten Probleme, sondern die Flut. Die Ebbe an sich geht sehr langsam vor sich, während sich die Bedingungen schlagartig ändern, sobald die ersten Wellen der Flut wieder an die Küste schwappen.

Die Trockenheit
Da an der Küste nur maritime Lebensformen zu finden sind, ist die Trockenheit natürlich der größte Feind der Bewohner der Gezeitentümpel. Da die Gezeitenzone einige Stunden der Sonne ausgesetzt ist, trocknet sie natürlich zum größten Teil aus. Die Tiere, die sich hier befinden, passen sich natürlich an und haben alle im Laufe der Evolution die passenden Abwehrmechanismen entwickelt. Ständiger Gast sind die Krebse, die sich an Land und im Wasser aufhalten können. Andere sondern schleimige Körperflüssigkeiten ab, die sie ebenfalls wie einen Schutzschild benutzen. Sie reflektieren die Sonne und schützen vor dem Austrocknen. Nicht weit entfernt von der Gezeitenzone findet man dann auch wieder Landpflanzen, allerdings solche, die mit sehr dicken Blättern ausgestattet sind. Das ermöglicht ihnen, viel Wasser zu speichern und in dieser unwirklichen Umgebung zu bestehen. Damit sie vor zu starker Verdunstung geschützt sind, haben sie in der Regel wachsartige Beschichtungen oder Haare auf ihrer Oberfläche.

Die Wellen
Als erstes wollen wir darauf hinweisen, dass die Kraft der Wellen nicht unterschätzt werden sollte. In der Vergangenheit wurde schon der ein oder andere Urlauber von einer Mole gespült, wenn er sich vor den sich brechenden Wellen fotografieren lassen wollte. Sollte so eine Stelle abgesperrt sein, so weisen wir darauf hin, dass diese Absperrungen zu achten sind.
Die Wellen an sich entstehen durch den Wind. Ihr Ursprung kann tausende von Kilometern entfernt liegen, daher kann es auch bei schönem Wetter und Windstelle eine sehr starke Brandung geben. Die Lebewesen an der Küste sind sich der Gefahr einer starken Brandung durchaus bewusst, weshalb sie sich lieber geschützte Plätze suchen und sich auch sonst gut angepasst haben. Als kleines Beispiel kann hier die Napfschnecke oder Lapa genannt werden, die einen sehr flachen Panzer besitzt. Der bietet dem Wasser nur wenig Widerstand. Im Süden der Insel, wo das Meer durch den Strömungsverlauf wesentlich ruhiger ist, haben sie deutlich mehr Gelegenheit sich auszubreiten.

Dieser Lebensraum ist allerdings stark gefährdet. Der Mensch neigt dazu, alles Unliebsame im Meer zu entsorgen. Allerdings geht es dabei nicht unbedingt um den Schaum, der immer wieder an den Küsten zu sehen ist. Tatsache ist zwar, dass leider viel zu viele Haushaltsabwässer weit entfernt von der Küste ins Meer geleitet werden, allerdings kommen diese in der Regel nicht an der Küste an. Der Schaum, der teilweise sehr schmutzig aussieht, hat seinen Ursprung in starken Wellen oder in Regen. Das Hauptproblem liegt in der industriellen Herstellung von Giftstoffen, wie zum Beispiel Schwermetallen. Diese werden weltweit in die Meere geleitet und zerstören das Ökosystem Meer. Nichts desto trotz wird jede Menge Müll an den Küsten zurückgelassen. Wo kein Müll liegt, da wird gebaut, was ebenfalls nicht unbedingt zuträgliche für die Umwelt ist. Da fehlt das passende Umweltbewusstsein.

Allerdings nicht überall, denn jedes Jahr gibt es Aktionen, bei denen freiwillige Helfer den Strand und das Wasser reinigen und den Müll entsorgen. An solchen Aktionen beteiligen sich Einheimische, Zugewanderte und einige Tauchschulen. Mit dem passenden Gedanken können wir alle dafür sorgen, dass die Küsten ein schöner Ort für die Erholung bleiben.

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