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alles Banane oder was?

Landwirtschaft auf Teneriffa

Das wohl wichtigste Anbauprodukt der Kanarischen Inseln ist die Banane. Sie ist kleiner als ihre südamerikanische Verwandtschaft und vom Geschmack her ein wenig süßer und intensiver. Allerdings ist ihr Anbau auch wesentlich teurer, da die Arbeitskräfte in Europa mehr kosten und die Aufzucht viel Wasser verbraucht. Das ist der Hauptgrund, warum sie sich nicht gegen die Verwandtschaft durchsetzen konnte. Sie hat dafür einen sehr guten Ruf in Delikatessengeschäften rund um den Globus, weshalb wir sie uns gleich noch einmal gesondert anschauen werden.

Zur Banane gesellen sich in erster Linie Kartoffeln und Tomaten. Die Tomaten sind recht groß und sehr schmackhaft. Sie gehören auf Teneriffa zu fast jedem Salat. Sie sind schon sehr lecker, wenn sie noch nicht ganz ausgereift sind und noch ein wenig grün an der Außenseite sind.

Die Kartoffel wird auch sehr stark für den Export angebaut. In der kanarischen Küche finden  kleine Sorten viel Verwendung um die ortstypischen Papas Arrugadas herzustellen.

Die Herstellung von Wein hat auf den Kanaren eine lange Tradition, weshalb wir uns mit ihm in der Rubrik Essen und Trinken noch genauer beschäftigen werden.

In der Vergangenheit fand auch der Anbau von Zuckerrohr statt, allerdings wurde der gegen Ende des 16. Jahrhunderts wieder aufgegeben, da das Zuckerrohr sich durch seine hohen Herstellungskosten und die günstige Konkurrenz aus Südamerika nicht behaupten konnte.

Noch viele andere Dinge werden auf Teneriffa angepflanzt, die im Großen und Ganzen für den Eigenbedarf genutzt werden und keine wirtschaftliche Bedeutung haben. Dabei sind sowohl europäisches sowie auch tropisches und subtropisches Gemüse anzutreffen. Die wichtigsten sind wohl Zwiebeln, Kohl, Nüsse, Papayas, Avocados, Mais, Aprikosen, Feigen, Zitronen, Mandarinen, Apfelsinen, Äpfel, Nüsse, Pflaumen, Birnen, Getreide und Oliven.

Die kanarischen Inseln waren schon seit jeher von der Tatsache geprägt, sich von Monokulturen völlig abhängig zu machen. War es nach der Eroberung der Zuckerrohranbau, kam dann Wein, Tomaten, Bananen oder auch Cochinilla, ein roter Farbstoff, der durch Läuse gewonnen wurde. Die Erfindung künstlicher Farbstoffe, brachte allerdings dieser Branche ebenfalls die Pleite. Nach jedem wirtschaftlichen Zusammenbruch folgte eine Auswanderungswelle, vor allem nach Südamerika und in die Karibik, wo sich auch die ersten kanarischen Unabhängigkeitsbewegungen bildeten. Auch heute gibt es auf den Kanaren eine Monokultur vor der man in vollem Maße abhängig ist. Man nennt sie „Tourismus“.

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