Im Norden herrschen gleichmäßig angenehme Temperaturen, die sich an sonnigen Tagen nur wenig oder häufig auch gar nicht von den Temperaturen auf der Südseite unterscheiden. Es weht regelmäßig ein leichtes Lüftchen, der Passatwind. Der Passatwind setzt vormittags ein, wenn die Sonne die Insel schon ordentlich erwärmt hat und setzt abends wieder aus, so dass es abends meistens Windstill ist. Insbesondere in den Wintermonaten, ab November, kann es im Norden zu Wolkenbildungen, verbunden mit Niederschlägen kommen. Es können dann auch Phasen mit durchwachsendem Wetter kommen, die mehrer Wochen anhalten können. Aber auch auf Teneriffa kann man das Wetter nicht über Monate vorher prognostizieren. Beispielsweise war im Dezember 2006 kein Wölkchen weit und breit zu sehen, obwohl die Statistik etwas anderes sagt. Wer jedoch verschiedene Aktivitäten im Urlaub plant, ist im Norden auf Teneriffa auch im Winter bestens aufgehoben. Einen reinen Badeurlaub, sollte man jedoch in dieser Zeit doch besser im Süden planen. Im Sommerhalbjahr, etwa ab März/April gibt es keine nennenswerten Niederschläge. Nur in höheren Lagen, oberhalb etwa 500 Meter, kann es ganzjährig, insbesondere nachmittags, zu Wolkenbildungen kommen. Dies liegt an der mitgebrachten Feuchtigkeit der Passatwinde, die ausreichend Feuchtigkeit mit sich bringen, um die üppige Vegetation zu versorgen.
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