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Landschaften

Der Nordosten von Teneriffa wird von einem wild zerklüfteten, beeindruckenden Bergmassiv beherrscht, dem Anaga-Gebirge. Auch an den nicht klaren Tagen wirken sie so fantastisch, dass man bei Ihrem Anblick fast vergisst, dass man sich auf einer Insel befindet. Die vielen Barrancos, die tiefe Einschnitte in diese Kette mehrerer 1000 Meter hoher Erhebungen machen, lassen das Anaga-Gebirge noch wilder erscheinen. Der höchste Berg ist der Taborno mit 1024 m über dem Meeresspiegel. Der Bergrücken fällt steil zu beiden Seiten ab.

Das wuchernde Grün auf diesem Landstrich mildert den harten Eindruck ein wenig, aber man sieht deutlich, dass diese Region zu den Ältesten der Insel gehört, wenn man es geologisch betrachtet. Allerdings ist von den einst ergossenen Lavaströmen durch die Zeit nichts mehr übrig geblieben. Nur das Basaltgestein blieb zurück, den Rest haben Wind und Regen im Laufe der Zeit abgetragen. Das ganze bietet einen so schroffen Eindruck, dass man es von vornherein für nur schwer zugänglich hält. Oftmals wird das Gebirge in tiefen Nebel gehüllt, da der Nordost-Passat hier seine Wirkung tut. Es ist auch Verkehrstechnisch nicht voll erschlossen. Eine Umrundung der Nordostspitze der Insel endet an der Punta de Teno. Von La Laguna aus führt eine gut ausgebaute Straße über Las Mercedes bis in das Dorf Chamorga. Viele der kleinen Dörfer liegen immer noch abgeschieden und nur über extrem schmale und kurvenreiche Straßen erreichbar, einige Gehöfte auch immer noch abseits befahrbarer Straßen.

Es sind zwar immer noch gut 2000 Menschen im Anaga-Gebirge angesiedelt, doch haben sich viele für ein Leben in den Städten entschieden, da hier auch bessere Verdienstmöglichkeiten bestehen. Die, die noch in diesem unwirklichem Landstrich leben, verdienen sich ihren Lebensunterhalt auf teilweise sehr kleinen, terrassierten Feldern. Nicht alle wollen ihre bescheidenen Besitzungen aufgeben.
Am besten erkundet man das Anaga-Gebirge bei ausgedehnten Wandertouren. Die Landschaft zieht einen mit ihrer Masse an Lorbeerbäumen, Baumheide und Gagelbäumen einfach in einen Bann, der einen nicht mehr so schnell los lässt.

Die UNESCO hat diesen wunderschönen Landstrich im Februar 2009 zum ersten Biosphärenreservat Teneriffas gemacht, um seine Erhaltung zu gewährleisten und für die Zukunft zu erhalten.

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