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Flora & Fauna

Das Meer bietet eine wesentlich größere Artenvielfalt im Tierreich als das Land. Rund um die Insel tobt geradezu das Leben und man muss an vielen Stellen gar nicht ins Wasser, um einen Einblick in diesen Lebensraum zu bekommen. Allein in den Gezeitentümpeln an der felsigen Küste kann man schon eine Vielzahl an Lebewesen beobachten, von Krebsen angefangen bis hin zu Meeresschnecken, kleinen Fischen und Garnelen. Generell ist Teneriffa auch für Angler ideal geeignet.

  • Fische

Begünstigt durch den kalten Humboldtstrom sind die Gewässer rund um die kanarischen Inseln sehr Nährstoff reich und damit auch reich an Fischen. ´Derzeit sind 691 verschiedene Fischarten erfasst worden, wobei es sich hierbei um 85 Knorpelfische und 606 Arten an Knochenfischen handelt. Dieser Artenreichtum hat natürlich auch die Fischerei angezogen, weshalb die Gewässer inzwischen überfischt sind und die Bestände leider sehr zurück gegangen sind. Wer sich mit Flossen und Schnorchel in die Fluten stürzen will, der wird trotzdem begeistert sein. Die am häufigsten zu beobachtenden Fische.

Knochenfische
Knochenfische besitzen ein Skelett und eine Schwimmblase, mit der sie ihren Auf- oder Abtrieb steuern. Wenn sie sterben, dann treiben sie nach oben, während Knorpelfische auf den Grund des Meeres absinken.

Blenny
Der Blenny ist ein sehr oft zu beobachtender Gast an der Küste Teneriffas, denn er ist an in der Lage, sich durch eine Schleimschicht vor der Sonne zu schützen. So kann er auch in den Gezeitentümpeln direkt hinter der Wasserlinie bis zur nächsten Flut verweilen. Diese Schleimschicht hat aber auch noch einen weiteren Vorteil, denn sie hilft ihm, dem Fang durch Fressfeinde zu entschlüpfen. Sie ernähren sich von kleinen Wirbellosen und Algen und sind in der Lage, sich über Land auch von einem Tümpel zum nächsten zu bewegen. Sie erreichen eine Größe von 10-15 Zentimetern und variieren in ihrer Färbung, sind aber in der Regel hell und gefleckt. Sie haben keine Schuppen und einen runden Kopf.

Grundel
Von der Größe und der Form her, ähnelt die Grundel den Blennys, hat aber eine geteilte Rückenflosse und eine dunklere Färbung. An ihren Beckenflossen hat sie eine Anordnung, die stark an Saugnäpfe erinnert. Mit ihrer Hilfe kann sich die Grundel auch bei starker Strömung an den Felsen festhalten. Sie wird bis zu 20 Zentimeter groß und ist dunkel mit hellen Streifen. Der Bauch ist hell. Da sie keine Schwimmblase besitzen ist sie ein schlechter Schwimmer, den man meistens reglos am Boden sitzen sieht. Da die jüngeren Tiere oft von anderen Fischen aus den meeresnahen Gezeitentümpeln vertrieben werden, haben sie sich so gut an extreme Bedingungen wie Temperatur- und Salzgehaltswechsel angepasst, so dass sie auch in kleineren und höher gelegenen Tümpeln gut zurecht kommen. Sie ernähren sich von kleinen Wirbellosen, essen aber im Grunde genommen fast alles, auch die Eier anderer Bewohner des Tümpels.

Meerpfau
Der Meerpfau gehört zu den auffälligsten Fischen der Küstengebiete und erreicht eine Größe von bis zu 15 Zentimetern. Bei diesen Lippfischen tragen Männchen und Weibchen ein farbenfrohes Kleid zur Schau, wenn auch mit unterschiedlichen Farben und Musterungen. Die Männchen sind grün, haben einen blau marmorierten Kopf und einen rotblauen Ring dahinter, während die Weibchen einen gelblich-grünen Rumpf mit einigen Querstreifen besitzen. Zu sehen sind diese Fische nicht nur im Meer. Sondern auch in den tieferen Gezeitentümpeln an der Küste, wobei sie im Meer eine Tiefe bis zu 10 Metern als ihren Lebensraum betrachten. Sie sind sehr aktive Schwimmer und ständig auf der Suche nach Nahrung. Nachts suchen sie sich jedoch Verstecke oder verbuddeln sich im Sand. Auf ihrem Speiseplan stehen kleine Schnecken und Krebse. Aber auch Borstenwürmer werden nicht verschmäht.

Neon-Riffbarsch
Der Neon-Riffbarsch ist auch unter dem Namen „Blauer Mönchsfisch“ bekannt und ein ebenso auffälliger wie schöner Bewohner der Kanaren. Er hat eine dunkelblaue bis schwarze Färbung, die im Licht durch wunderschön blau leuchtende Linien unterbrochen wird. Seine Bauch- und Rückenflossen sind sehr lang und wirken wie Schleier. Er erreicht eine Größe von bis zu 12 Zentimetern und lebt sehr reviergebunden. Das heißt, dass dieser kleine Bursche auch nicht davor scheut, direkt auf einen störenden Taucher los zu schwimmen, um sein Revier zu verteidigen. Dieses Verhalten verstärkt sich noch, wenn die Fische in einer Felsspalte in der Nähe ihre Eier abgelegt haben. Gefährlich werden kann er aber nicht, denn dafür reicht seine Größe einfach nicht aus. Man trifft sie auf felsigem Untergrund oder an den Wellenbrechern der Strände.

Kastenmaul-Meeräsche
Die Meeräschen trifft man überall, seien es die Jungtiere, die sich bis zu einer Größe von 10 Zentimetern in den Gezeitentümpeln tummeln, oder auch die adulten Tiere, die man unter anderem in allen Häfen der Insel sieht. Auch dort, wo Abwässer ins Meer entlassen werden, sind sie zu Gast, denn auch daraus beziehen sie ihre Nahrung. Sie haben eine silberne Färbung und sind häufig in sehr großer Zahl zu beobachten. Nur in offenen Gewässern sind sie sehr scheu, wenn die Tiere ausgewachsen sind. Dann erreichen sie eine Größe von bis zu 80 Zentimetern. Als Nahrung dienen ihnen Algen, organische Reste und Krustentiere.

Meerbrassen
Brassen gehören eindeutig zu den Fischen, die man am häufigsten sieht, denn es gibt sie in vielen Varianten auf den Kanaren. Kaum ein Fisch wird so häufig gefangen, wobei die Goldstrieme, oder auch Dorada, zu den beliebtesten Speisefischen gehört. Wer mit Schnorchel und Maske die Gewässer erforscht, der wird sie in großer Zahl dabei beobachten, wie sie die Algen von den Felsen grasen. Weitere häufig zu sehende Brassen sind, die Streifenbrasse, Geißbrasse, Spitzbrasse und die Marmorbrasse.

Drachenkopf
Drachenköpfe gehören wohl zu den skurrilsten Fischen Teneriffas und der Kanaren. Sie verharren die meiste Zeit reglos auf dem Boden, wo sie durch ihre rot-bräunlich und weiße Musterung kaum zu sehen sind. Diese nur 10 Zentimeter großen Fische sind giftig, allerdings auch schneller weg, als das man auf sie treten kann. Nur unter Anglern, die sich an der schroffen Felsenküste durch die Gezeitentümpel kämpfen, kommt es gelegentlich zu Verletzungen.

Sardine
Die Sardine hat weltweit einen guten Ruf als Speisefisch und wird auch auf den Kanaren gefischt. Hier wird sie allerdings oftmals als Köder eingesetzt, um Thunfisch zu fangen. Man erkennt sie dadurch, dass dieser kleine und silberne Fisch nur eine einzige Rückenflosse besitzt, statt der üblichen zwei. Sie schwimmen in großen Schwärmen und fressen Plankton.

Makrele
Ebenfalls in großer Zahl schwimmen Makrelen auf ihrer Nahrungssuche durch das Meer. Sie ernähren sich nur wenn sie jung sind von Plankton, die adulten Tiere ziehen kleine Fische doch deutlich vor. Diese Jäger, die eine Größe von etwa 35 Zentimetern erreichen, müssen ständig in Bewegung bleiben, denn sie gehören zu den wenigen Fischen, die keine Schwimmblase haben. Ohne zu schwimmen würden sie einfach auf den Grund des Meeres absinken.

Hornhecht
Hornhecht halten sich in großen Gruppen direkt unter der Wasseroberfläche auf. Das liegt allerdings an ihrem Instinkt, denn sie katapultieren sich auf der Flucht vor größeren Räubern auch mal aus dem Wasser. Wer diese, bis zu einem Meter langen Jäger sehen möchte, der wird in der Regel in Teno fündig werden. Allerdings trifft man dort nur Jungtiere an. Sie besitzen ein sehr langes Maul, was sie unverkennbar macht. Sie ernähren sich von Fischen wie zum Beispiel den Goldstriemen.

Schiffshalter
Schiffshalter sind in der Lage, sich an einen größeren Fisch oder Meeressäuger zu heften und sich durch das Meer ziehen zu lassen. Sie ernähren sich von den Resten der Mahlzeiten ihrer Wirte. Es  wird zwar angenommen, dass sie ihren Wirt auch von Parasiten befreien, allerdings ist das nicht sicher.

Schwertfisch
Schwertfische gehören wohl zu den schnellsten und schönsten Jägern der Meere. Sie haben eine sehr charakteristische Rückenflosse und einen langen Knochenfortsatz an der Schnauze. Sie jagen im offenen Meer nach Sardinen, Makrelen und anderen Fischen und sind leider eine sehr beliebte Beute bei Hochseeanglern.

Thunfisch
Thunfische sind recht große Raubfische, die rund um die Kanaren in je nach Jahreszeit in verschiedenen Unterarten auftreten. Die größten von ihnen erreichen eine Größe von 2 Metern. Dieser schnelle Jäger ist auch bei Hochseeanglern sehr beliebt und soll eine Geschwindigkeit von bis zu 4o km/h erreichen.

Barrakuda
Rund um die Insel kann man in kleinen Gruppen junge Barrakudas beobachten. Sie sind sehr schnelle Schwimmer und eigentlich immer auf der Suche nach Nahrung. Sie ernähren sich von Fischen und man kann sie oftmals dabei beobachten, wie sie Schwärme umkreisen, um dann schnell wie Blitz zuzuschlagen. Sie erreichen eine Größe von etwa 1,5 Metern und sind leicht an ihrem sehr schmalen Körper und der großen und gelben Schwanzflosse zu erkennen.

Gabelmakrele
Die Gabelmakrele trifft man immer wieder in der Brandungszone, wo sie in mehr oder weniger großen Gruppen schwimmen. Sie sind sehr scheu und sehen schnell zu das sie weg kommen, wenn man sich ihnen nähert. Am leichtesten bestimmt man sie an der Schwanzflosse, die im Gegensatz zum restlichen und hellen Körper schwarz gefärbt ist. Dadurch ist die Gabelung sehr gut zu erkennen.

Meerbarbe
Über sandigem Boden, wie zum Beispiel an der Playa Las Teresitas, findet man die Meerbarbe. Sie besitzen an ihrem Maul Barteln, mit denen sie den Sandboden nach kleinen Wirbellosen absucht. Diese Möglichkeit nutzen oft auch andere Fische, in dem sie der Meerbarbe einfach folgen und hoffen, dass für sie auch etwas abfällt.

Schermesserfisch
Der Schermesserfisch oder auch Sandtaucher ist recht neugierig und man fragt sich manchmal, ob der Schnorchler ihn oder er den Schnorchler beobachtet. Diese Neugierde kann er sich auch erlauben, denn er ist in der Lage, sich sehr schnell im Sand des Meeresbodens zu verstecken. Er ist sehr schmal gebaut und wird etwa 30 Zentimeter groß. Auch ihn treffen wir immer wieder an der Playa Las Teresitas, und zwar recht dicht am Ufer.

Feilenfisch
Feilenfische sind Räuber, deren Form recht auffällig ist. Sie haben ein schmales Maul und sind von vorne gesehen sehr schmal. Die Flossen liegen alle in der hinteren Hälfte des Körpers und sie bewegen sich durch die zweite Rückenflosse und die Afterflosse fort. Er hat an der Rückenflosse eine Art Stachel und ernährt sich von kleinen Wirbellosen. Je nach Untergrund kann er seine Färbung verändern.

Spitzkopf-Kugelfisch
Mit einer Größe von nur 8 Zentimetern ist der Spitzkopf-Kugelfisch nicht sehr groß, was er aber zur Verteidigung ändern kann. Er ist in der Lage seine Körper aufzublasen, um den Gegner abzuschrecken. Er lebt in Seegraswiesen und über felsigem und sandig-felsigem Untergrund, wo er sich von kleinen Wirbellosen und teilweise auch von Algen ernährt. Er hat eine braune Oberseite und eine helle Unterseite. An der Seite verläuft ein dunkler Streifen und er hat viele kleine Punkte auf seinem ganzen Körper.

Brauner Kugelfisch
Der zweite Vertreter der Kugelfische ist der Braune Kugelfisch. Er mit 15 Zentimetern fast doppelt so groß wie der Spitznasen-Kugelfisch und kann seinen Körper ebenfalls aufblasen. Sein Körper ist mit vielen braunen Flecken und kleinen Stacheln übersät. Er ist sehr zutraulich und über sandig-felsigem und felsigem Untergrund anzutreffen, wo er sich ebenfalls von kleinen Wirbellosen und Algen ernährt.

  • Knorpelfische

Knorpelfische unterscheiden sich von den übrigen Fischen dadurch, dass sie kein festes Knochengerüst besitzen, sondern der Körper durch Knorpel gestützt wird. Zu dieser Gattung gehören neben den Haien auch die Rochen.

Runder Stechrochen
Der Runde Stechrochen wird etwa 1,5 Meter groß und lebt auf Untergründen, die sowohl felsig als auch sandig sind. Oftmals erwischt man ihn auch in Höhlen oder unter Felsvorsprüngen. An der Wurzel des Schwanzes befindet sich ein giftiger Stachel, dem man besser nicht zu nahe kommen sollte. Die Rochen an sich sind nicht aggressiv und verhalten sich gegenüber Schwimmern, Tauchern und Schnorchlern gleichmütig.

Gemeiner Stechrochen
Mit 70 Zentimetern ist der gemeine oder auch gewöhnliche Stechrochen etwas kleiner als die Verwandtschaft, hat jedoch ebenfalls einen wehrhaften Stachel. Sein Körper ist nicht so ausgeprägt rund, wie der vom Runden Stechrochen, weshalb wenig Verwechslungsgefahr besteht.

Schmetterlingsrochen
Schmetterlingsrochen erreichen die stolze Größe von 2,1 Metern und sind ebenso beeindruckend wie ungefährlich. Sie graben sich gerne ein, weshalb man sie auf sandigem Boden oder auch in Häfen findet, wo sich in den Schlamm legen. Sie ernähren sich von Fischen, Weich- und Krustentieren.

Gemeiner Adlerrochen
Der Gemeine Adlerrochen ernährt sich von kleinen Fischen und Wirbellosen. Er erreicht eine Größe von 80 Zentimetern und ist über sandigem und lehmigem Boden zu Hause. Auch er besitzt wie die Stechrochen einen Stachel an der Schwanzwurzel, mit dem er sich zu verteidigen weiß.

Gestreifter Adlerrochen
Der Gestreifte Adlerrochen ist ein sehr aktiver Schwimmer. Er wird mit 1,5 Metern deutlich Größer als sein ungestreifter Artgenosse und ernährt sich von Weich- und Krustentieren, sowie von Fischen. Mit seinem getigerten Muster und seinem langen Schwanz ist er leicht zu erkennen.

Hammerhai
Der gemeine Hammerhai ist besonders häufig in der Meerenge zwischen Teneriffa und La Gomera anzutreffen. Durch seinen stark auffälligen Kopf ist er leicht zu erkennen. Mit 3,9 Metern Länge erreicht er doch eine beachtliche Größe, wobei er sich von Fischen, Krustentieren und Kopffüßlern ernährt. Er lebt im offenen Meer und kommt nur gelegentlich in die Küstengewässer.

Kurzflossen-Mako
Makos sind die Schnellschwimmer unter den Haien, wie durch ihren stromlinienförmigen Körper und die Schwanzflosse in Form eines Halbmondes eindeutig zeigen. Sie ernähren sich von Fischen, Delfinen und Meeresschildkröten, und werden etwa 4 Meter groß. Sie leben auf dem offenen Meer und kommen nur selten in Küstengewässer.

Langflossen-Mako
Der Langflossen-Mako hat so ziemlich das gleiche Beuteschema, ist allerdings ein wenig schlanker und hat längere Brustflossen. Laut Zeitungsberichten soll er kein ständiger Bewohner der Gewässer sein. Anfang 2006 wurde ein Exemplar tot auf Fuerteventura getroffen.

Walhai
Der größte Fisch der Welt ist der Walhai. Er wird stolze 12 Meter groß und ist ein Planktonfresser. Wie ein Wal filtert der dieses aus dem Wasser, welches er durch sein großes Maul strömen lässt.

Riesenhai
Ebenfalls ungefährlich ist der Riesenhai. Mit seinen knapp 10 Metern ist er nicht viel kleiner als der Walhai und hat die Selbe Beute: Plankton. Ihn zu sehen erfordert viel Glück, denn man trifft ihn nur sehr selten. Er lebt auf dem offenen Meer und kommt nur selten in die Nähe der Küste.

  • Meeressäuger

Rund um die Inseln leben doch einige Meeressäuger. Von den 86 weltweit bekannten Walarten wurden 26 in den Gewässern der Kanaren beobachtet. Daher gehört die Walbeobachtung (Whale watching) auf Teneriffa zu einem sehr wichtigen Tourismuszweig. Die am häufigsten anzutreffenden Wale sind:

Gemeiner (gewöhnlicher) Delfin
Der Gemeine Delfin erreicht eine Größe von 2,4 Metern und ist auffallender gezeichnet als der Große Tümmler. Er hat eine helle Unterseite, weshalb er leicht zu identifizieren ist. Auf seinem Speiseplan stehen Fische und Krustentiere.

Großer Tümmler
Der Große Tümmler wird bis zu 4 Meter lang und ist der am häufigsten zu beobachtende Meeressäuger. Er lebt von Fischen und Krustentieren und durch die Serie Flipper der wohl bekannteste Vertreter der Delfine.

Pilot- oder Grindwal
Die Grindwale sind eine Walart, die man in diesen Breitengraden gar nicht erwartet. Es ist auch der einzige Ort weltweit, an dem sie als Dauergäste ansässig sind. Der Grund dafür ist der kalte Humboldtstrom, der ihnen so dicht am Äquator die passende Wassertemperatur zur Verfügung stellt. Sie sind die Stars einer jeden Whale watching Tour, was durch die Menge der auslaufenden Boote und das immer wieder vorkommende Missachten der vorgeschriebenen Mindestabstände allerdings nicht unbedingt positiv ist. Durch den andauernden Stress läuft die Population Gefahr rückläufig zu werden.

Pottwal
Pottwale zu beobachten ist ein Glücksfall. Diese Marathontaucher des Tierreichs wurden allerdings immer wieder beobachtet und erreichen, wie Ortungen mit dem Sonar gezeigt haben auch mal Tauchtiefen von bis zu 2500 Meter.

  • Weitere Meeresbewohner

Der Atlantik bietet auch vielen Tieren eine Heimat, die nicht in das Schema der Fische oder Meeressäuger passen. Unter ihnen befinden sich wirklich interessante Geschöpfe, die in Farbe und Form nicht unterschiedlicher sein könnten. Tintenfische, verschiedene Seeigelarten, Schnecken und Seesterne sind nur ein kleiner Auszug aus diesem Gebiet. Am häufigsten zu beobachten sind:

Feuerwurm und andere Borstenwürmer
Der Feuerwurm gehört zur Familie der Borstenwürmer, die im Wasser lebende, entfernte Verwandte der Regenwürmer sind. Sie besitzen kleine Büschel an Borsten und fußähnliche Gebilde, die nicht nur zur Fortbewegung, sondern auch zum Selbstschutz dienen. Unter Steinen und Algen sind sie anzutreffen, wobei sie eine Größe von bis zu 30 Zentimetern erreichen. Der Feuerwurm gehört zu den räuberischen Vertretern der Spezies. Andere bilden Röhren, in denen sie fest verankert leben und sich mit Hilfe von Tentakeln ihre Nahrung aus dem Wasser filtern. In diese Röhren ziehen sie sich auch bei Gefahr zurück. Die Röhren selbst werden aus Kalk oder Sand erbaut. Einige dieser Würmer werden auch gerne von Anglern als Köder genutzt.

Schwämme
Auch wenn sie weder eine Haut, Nerven oder auch Organe besitzen, so ist diese Ansammlung von Zellen doch ein Lebewesen. Sie bestehen aus einer sehr widerstandsfähigen Substanz, die von Hohlräumen und Gängen durchzogen ist. Durch sie wird Meerwasser eingezogen und wieder ausgelassen, wobei die Zellen im Inneren Planktontierchen aus dem Wasser filtern. Die Öffnungen zum Einströmen des Wassers sind wesentlich kleiner, als diejenigen, die zum Ausströmen des Wassers vorhanden sind. Zweitere kann man an der Oberseite der Schwämme gut erkennen. In der Gezeitenzone sieht man sie nicht, denn sie vertragen es nicht, wenn sie austrocknen. Im offenen Wasser überziehen sie dafür teilweise ganze Bereiche des Meeresgrundes.

Schwarzer Seeigel
Mit seinen kurzen und sehr robusten Stacheln ist der Schwarze Seeigel ein sehr häufig anzutreffender Bewohner des Atlantiks auf Teneriffa. Er erreicht inklusive seiner Stacheln eine Größe von 10 Zentimetern und fühlt sich auf felsigem Grund zu Hause. Er gehört zur Gattung der Stachelhäuter, Seeigel und ist schon in den ersten Metern unter der Wasseroberfläche anzutreffen. Aber auch in Tiefen bis 20 Meter stößt er vor.

Schwarzer Diademseeigel
Der Schwarze Diademseeigel gehört ebenfalls zur Gattung der Stachelhäuter, Seeigel. Er erreicht eine Größe von 25 Zentimetern und ist in Tiefen von 5 bis 100 Meter zu Hause. Auf felsigem Boden sesshaft findet man in überall rund um Teneriffa.

Seegurke
Ein weiterer Vertreter der Stachelhäuter ist die Seegurke. Sie gehört zur Unterfamilie der Walzentiere und erreicht Größen bis zu 30 Zentimetern. Ihre Färbung variiert, in der Regel sind sie allerdings braun, mit weißen Ringen um die Warzen.

Meeresschildkröte
Die Meeresschildkröte ist in erster Linie im südlichen Teil der Insel zu Gast. Diese bedrohte Tierart wird Jahr für Jahr sowohl im Norden als auch im Süden der Insel an den Stränden ausgewildert, um sie auf Teneriffa wird fest anzusiedeln und die Population zu stärken.

Napfschnecke
Von der Gezeitenzone bis in 15 Meter Tiefe findet man die Napfschnecke. Ihre Schalen findet man sehr oft, wobei diese eine Ähnlichkeit zur Form des Teide aufweist. Sie gehört zu den Weichtieren und ist auch bei Ebbe an die Felsen geheftet zu sehen.

Seehase
Die Seehasen haben zwar kein sichtbares Gehäuse, gehören aber nicht zu den Nacktschnecken. Es ist nur so, dass das Gehäuse sehr stark zurückgebildet in den Innenteil der Schnecke verlagert wurde. Man trifft diese auffälligen Tiere das ganze Jahr über in den Gezeitentümpeln an der Küste, wobei sie leicht zu erkennen sind. Sie werden stolze 30 Zentimeter groß und haben eine helle Färbung mit dunklen Ringen. Um sich zu verteidigen sind sie in der Lage, wie zum Beispiel Tintenfische, Tinte auszustossen.

Keulenanemone
Von der Keulenanemone sollte man besser die Finger lassen, denn die Berührung mit diesem Nesseltier ist sehr schmerzhaft: Sie haben die schönsten Färbungen in Lila, Rosa, Grün oder Orange und werden bis zu 30 Zentimeter groß. Man findet sie in Spalten, Felsvorsprüngen oder Löchern.

Lanzett-Gespensterkrabbe
Wer mit dem Schnorchel unterwegs ist, der wird immer wieder auf die Lanzett-Gespensterkrabbe stoßen. Mit ihren langen und dünnen Beinen sieht sie ebenso anmutig wie zerbrechlich aus. Sie gehört zu den Gliederfüßlern und lebt auf felsigem Untergrund.

Kleine Felsengarnele
Wer an der Küste Teneriffas in die Gezeitentümpel schaut, der findet überall die kleine und graue Felsengarnele. Und die ist ein echter Kämpfer, denn in den Gezeitentümpeln herrschen extreme Schwankungen bei Temperatur und dem Salzgehalt. Diese Vertreter der Gliederfüße werden etwa 2 Zentimeter groß.

Wachsrose
Die Wachsrose gehört ebenso wie die Keulenanemone zu den Nesseltieren, weshalb man sie am besten nicht berühren sollte. Sie ist zwar nicht in der Lage die dicke Haut (zum Beispiel an den Händen) zu durchdringen, allerdings kann es an empfindlicheren Stellen durchaus zu Reizungen kommen. Sie ist ein recht häufig zu sehender Meeresbewohner an den Küsten Teneriffas und lebt bis in Tiefen von etwa 20 Metern. Ihre Tentakel sind grünlich oder gelblich haben violette Spitzen.

Flachkrabbe
Die Flachkrabbe ist ein sehr scheuer Vertreter der Gliederfüßler und nimmt schnellstens reiß aus, wenn sich ein Schwimmer oder Schnorchler nähert. Sie helle Streifen an den Beingelenken, wodurch sie leicht zu erkennen ist. Ihr flacher Panzer erreicht einen Durchmesser von bis zu drei Zentimeter.

Rennkrabbe
Die Rennkrabben sind recht groß und ein ständiger Gast an den Molen und an Felsen, die nur schwer zugänglich sind. Sie haben eine dunkle bis schwarze Färbung, die im alter an den Beinen allerdings rot bis gelb wird. Ihr Panzer ist abgerundet und sehr stabil, denn er ist ihr wichtigster Schutz gegen Feinde.

Strandkrabbe
Die Strandkrabbe ist ebenfalls sehr scheu und nimmt schon beim kleinsten Anzeichen einer Gefahr reiß aus. Allerdings nicht für lange, denn ebenso schnell sitzt sie wieder auf den Felsen in der Gezeitenzone, wo sie sich von den Algen auf den Steinen ernährt. Auch sie ist sehr dunkel gefärbt, aber bei genauerem Hinsehen entdeckt man auf ihrem Körper eine marmorierte Musterung.

Einsiedlerkrebs
Einsiedlerkrebse haben keinen stabilen Panzer, weshalb sie als Schutz die Gehäuse toter Schnecken aneignen. Ihr Hinterleib und die dazu gehörenden Beine sind stark verkürzt, damit sie sich rückwärts in ihr Haus schieben können. Als Nahrung dienen ihnen kleine Wirbellose und Aas. Wer sich die Schneckenhäuser in der Gezeitenzone mal genauer anschaut, der wird jede Menge von ihnen finden.

Portugiesische Galeere
Diese Qualle, oder besser, diese Polypenkolonie gehört zu den gefährlichsten Tieren Teneriffas, auch wenn sie nur ein sehr seltener Gast ist. Sie besitzt ein etwa 30 Zentimeter großes Gallertgebilde an der Oberseite, welches bei Bedarf mit Gas gefüllt wird und als Segel fungiert. Damit treibt sie immer auf der Suche nach Nahrung an der Oberfläche, während ihre auf offener See bis zu 50 Meter langen Tentakel durch das Meer gezogen werden. Sie besitzt ein sehr starkes Gift, was bei Berührung mit den Nesselkapseln freigesetzt wird. Man sollte sie also auf gar keinen Grund berühren. In Küstennähe wird dieses Netz zwar bis auf einen Meter zusammengezogen, was sie aber nicht ungefährlicher macht. Wer nach einem Sturm oder auch sonst einen solchen Fund an der Küste macht, oder sie in Küstennähe im Wasser sieht, der sollte ihr nicht zu nahe kommen. Die Reaktionen reichen von Hautverbrennungen über allergische Reaktionen bis hin zum Schock. Eine wirklich schmerzhafte Erfahrung.

Kalmar
Die Kalmare gehören wie die Tintenfische zu den Kopffüsslern und leben im offenen Meer. Sie ernähren sich von kleineren Fischen und von Krebsen, zumindest wenn sie nicht gefangen werden und selber auf auf dem Teller landen, Sie sind es, aus denen Tintenfischringe und Calamares gemacht werden. Sie erreichen eine Größe von 70 Zentimetern.

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