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Auf Teneriffa beschränkt sich der Angelsport auf im Großen und Ganzen logischer Weise auf das Meer, Angelteiche gibt es auf Teneriffa nicht, allerdings sind die auf einer Insel ebenso überflüssig wie nicht gefragt. Dabei haben Angelfans die Wahl, ob sie lieber an der Küste oder vom Boot aus Angeln gehen wollen. Die Frage ist halt, was geangelt werden soll. Wer direkt an der Steilküste und deren Ausläufern angeln geht, der hat gute Chancen auf Blaubarsch (Bluefish), Papageifische, Gelbstriemen, Brassen, Doraden (Goldstriemen) und ein paar Lippfische. Die Einheimischen Angler gehen hier gerne auf Muränen, aber über deren Genießbarkeit wird ja bekanntlich viel gestritten. Mit eine wenig Glück erwischt man auch einmal einen Rochen oder Barrakudas. Der größte Fang eines Barrakudas der mir bekannt ist, lag immerhin bei 1,5 Metern und war damit ein ausgewachsenes Tier. Allerdings an einer Stelle, die man als Besucher der Insel kaum finden wird. Wer einen ortsansässigen Führer zur Hand hat, der wird von dem schon ein paar gute Plätze zum Angeln gezeigt bekommen.

Viele Einheimische Angler finden sich auch Tag für Tag an den Molen der Strände und Häfen ein. Dort hat man gute Chancen recht stattliche Meeräschen zu fangen. Aber auch hier findet sich so mancher Räuber ein. Gerade Nachts sind da die Hafenbecken interessant, denn die Fangreste und die Restbestände an Köderfischen der Fischerboote gehen über Board und locken auch so manchen Bluefish und andere Räuber an. Das kann sich richtig lohnen. Geangelt wird hier mit Naturködern oder Teig (die Einheimischen nehmen Brot+Fischtunke+Innereien). Zu den beliebtesten Ködern zählen auch Makrelenstreifen, gestampfte Sardinen mit Teig, Tintenfischstückchen und Krebstierteile. Probiert aus, womit Ihr den besten Erfolg habt. Unbedingt solltet Ihr feine Stahlvorfächer einpacken, denn Monovorfächer werden nicht viel Erfolg haben. Die Zähne der Fische bescheren denen eine relativ kurze Lebensdauer. Ach ja, die meisten Angler verzichten auch an der Steilküste auf das Blinkern, sondern greifen auf Grundblei und Pose zurück, da das klare Wasser zwar viele Nachläufer, aber nur wenige Bisse beschert.

Angeln vom Boot aus ist da schon ein anderes Kaliber, denn rund um die Insel wird Thunfisch, Schwertfisch und Hai geangelt, wobei letzterer ja sehr hart umstritten ist. Aber diesen Diskussionen kann man ja einfach aus dem Weg gehen, indem man sie nach dem Fang wieder in die Freiheit entlässt. Das Angebot wird noch ergänzt durch Barrakudas, Bonitos. Es gibt also genug recht ansehnliche Räuber in den Gewässern, die einem ein wirklich interessantes und spannendes Angelerlebnis versprechen. Wer nicht Schleppfischen will, sonder lieber Bodennahe Räuber haben will, der wird wahrscheinlich Rochen und einige Barscharten an den Haken bekommen. Die Bootstouren werden überwiegend im Süden der Insel angeboten und finden täglich statt. Ach ja, laut Anglerlatein sollen bei einigen Arten (Thunfisch, Schwertfisch) auch schon Geschwindigkeiten von bis zu 100 km/h gemessen worden sein. Das ist natürlich nicht ernst gemeint. Der schnellste Fisch der Welt bleibt nach wie vor der Mako-Hai, der hat besagte Fische auf dem Speiseplan und erreicht im Wasser bis zu 56 km/h.

Als Ausrüstung ist die Hochseeangel natürlich das einzig brauchbare, denn alles andere wird auf offener See nicht sehr lange standhalten. In den meisten Fällen sind Route und Köder im Preis enthalten, es kann aber nicht schaden bei den Anbietern noch einmal nachzufragen. Auch das Zusatzangebot variiert, so werden Teilweise zwar Getränke, jedoch keine Mahlzeiten gereicht.

Wer sich zum Angeln selbst ein Boot mieten will, der sollte sich auf jeden Fall über Mindestfangrößen und Artenschutz informieren. Es kam in der Vergangenheit leider immer wieder vor, dass auf den Märkten Fische auftauchten, die nicht groß genug waren oder deren Fang verboten war. Zum Glück hat die kanarische Regierung auf diesen Zustand sehr stark reagiert und führt strenge Kontrollen durch. Wer erwischt wird zahlt saftige Strafen, die bei 60 Euro starten, aber in einigen Fällen auch 10 000 Euro und mehr erreichen können. Der Artenschutz geht vor, sonst haben wir alle ja irgendwann nix mehr zu fangen.

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