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Flora und Fauna

Auf den gesamten Kanarischen Inseln gibt es eine große Vielfalt an Vögeln, kein Wunder denn Afrika und Europa sind nah. Und außerdem liegen die Kanaren nur wenige hundert Kilometer von einer der wichtigsten Zugstraßen von vielen Vogelspezies entfernt. Mittlerweile gibt es wie auf vielen anderen Inseln dieser Welt auch ausschließlich einheimische Vogelarten, wie dem wohl bekanntesten Vogel der Kanaren, den Teidefink. Aber auch Vögel wie, Amseln, Blaumeisen, Brillengrasmücken, Einfarbsegler, Fahlsegler, Flussseeschwalben, Gebirgsstelzen, Hauslachtauben, Kanarengirlitz, Kanaren-Goldhähnchen, Kanarenpieper, Kanaren-Zilpzalp, Lorbeertaube, Mäusebussards, Mittelmeermöwen, Mönchsittiche, Raubwürger, Rotkelchen, Samtkopfgrasmücken, Seidenreiher, Stadttauben, Stare, Türkentauben, Turmfalken, Turteltauben und Weidensperlinge gibt es. Die meisten Vogelarten findet man im Norden Teneriffas, sowie in den Wäldern als auch an der Küstenregion.

Amsel
Die Amsel ist einer der häufigsten Vogelarten Teneriffas. Mit nur 22 Zentimeter ist diese Amsel-Unterart, Turdus merula cabrerae genannt, nicht nur kleiner als die Amseln Mitteleuropas sondern auch noch dunkler gefärbt. So übrigens auch ihr Schnabel, der viel kontrastreicher ist. Amseln kann man in den Wäldern, aber teilweise auch in grünen Städten beobachten.

Blaumeise
Die Blaumeise der Kanarischen Inseln ist mit 11,5 Zentimetern Größe nicht wirklich groß, dafür aber mit ihrem leuchtenden dunkelgrauen Rücken viel auffallender als Ihre Verwandten aus Europa. Da der  Blaumeise beinahe alle hellen Bereiche in den Flügeln fehlen wirkt ihre Rückseite dunkel und einfarbig, was aber wiederum einen Kontrast zum gelben Bauch wirft. Die Cyanistes caeruleus teneriffae trifft man in Wäldern, Gärten und Parks an.

Buchfinke
Fringilla coelebs tintillon, oder auch Buchfinken genannt, sind an ihren kräftigen Schnäbeln zu erkennen und an ihrer rosa-orange gefärbten Vorderseite, eingehüllt in einen dunklen grauen Mantel. Eng verwandt sind die 15 Zentimeter großen Vögel mit dem Teidefink, den man aber dank seiner blauen Färbung gut von einander unterscheiden kann. Beobachten kann man den Buchfink in Wäldern, Gehölze, Parks und Gärten.

Gebirgsstelze
Die Gebirgsstelze ist mit ihrer kräftig gelben Unterseite und ihrem langen stets wippendem Schwanz ein recht auffälliger Vogel den man häufig in der Nähe von Wasser beobachten kann. Die Motacilla cinerea canariensis sind geschickte Jäger von kleinen Insekten, die sich in der Nähe von Bächen, Flüssen oder stehenden Gewässern aufhalten.

Hauslachtaube
Der dunkle Nackenstreifen ist ein guter Kontrast zum sonst hellen cremefarbigen Gefieder der Streptopelia roseogrisea forma domestica, auch als Hauslachtaube bekannt. Der einst so beliebte, 29 Zentimeter große Käfigvogel flüchtete in die Natur der Insel, wo sie sich bestens eingelebt haben. Nicht nur vom Gefieder her kann man die Hauslauchtauben gut von den ebenso heimischen Türkentauben unterscheiden sondern auch anhand ihres Rufes, den man in vielen Städten, Parks und Gärten hören kann.

Kanarengirlitz
Der Kanarengirlitz ist unverkennbar mit dem wohlbekannten Kanarienvogel verwandt. Jedoch lebt der Kanarengirlitz immer noch in freier Natur! Sein Gefieder ist gelb gefärbt an der Unterseite und bräunlich auf Rücken, Kopf und Flügeln. Die 12,5 Zentimeter großen Männchen sind meistens diejenigen die den typischen Gesang vorbringen. In den Wäldern der Kanaren sind sie häufig anzutreffen.

Kanarenpieper
Genauso wie der Kanarengirlitz, ist der Kanarenpieper endemisch auf den Kanarischen Inseln. Mit seinen 14 Zentimetern ist der braun und cremefarbene Vogel recht unscheinbar, fällt jedoch durch seinen „tsik“ Ruf auf. Seine Brust hat eine gestreift wirkende Färbung und dies ist ein Merkmal was ihn von anderen leicht unterscheiden lässt. Von der Küste bis in die Wälder ist der kleine Pieper anzutreffen, sogar im Cañadas-Nationalpark der nicht unbedingt lebensfreundlich ist. Der ein oder andere Kanarenpieper, auch Anthus berthelotii genannt, hat an seiner Unterseite eine rötliche Färbung, dies liegt aber an der roten Erde seines Lebensraums.

Kanaren Zilpzalp
Der Kanaren Zilpzalp  ist einer der kleinsten Singvögeln der Inseln, er macht seine elf Zentimeter Körpergröße allerdings mit seinen Gesang wieder gut. Der Name wird von seinem Gesang abgeleitet: zilp zalp zalp zilp zilp zalp. Die Färbung Ihres Gefieders ist unterschiedlich bei Männchen und Weibchen. Während die Männchen oben grünlich und auf der Unterseite gelblich gefärbt sind, haben die Weibchen eine mittelbraune Oberseite und eine hell graubraune Unterseite. Beide tragen einen hellen Streifen über dem Auge der deutlich sichtbar ist. Man kann den Phylloscopus collybita canariensis in Gärten, Parks, Wäldern und im Gehölz antreffen.

Mittelmeermöwe
Diese 67 Zentimeter große Weißkopfmöwe wurde einst als eine Unterart der Silbermöwe betrachtet. Allerdings war dies ein Irrtum denn während die Beine der Silbermöwe fleischfarben sind, so sind die der Larus michahellis atlantis leuchtend gelb. Die Weißkopfmöwen leben für gewöhnlich nah am Meer da sie dort täglich auf Nahrungssuche sind. Auch kann man sie in der Nähe von Fischkuttern oder deren Häfen antreffen, da sie dort das Essen quasi auf dem Teller serviert bekommen. Die Mittelmeermöwe ist trotz ihren Namens auch auf den Kanaren anzutreffen, allerdings in Atlantik typischen Unterart.

Mönchsittich
Obwohl Mönchsittiche eigentlich in Südamerika beheimatet sind, leben viele dieser 29 Zentimeter großen Vögel in Schwärmen, in Orten wie Puerto de la Cruz und Santa Cruz. Das sie in Freiheit leben und überleben haben sie dem angenehmen Klima der Kanarischen Inseln zu verdanken. In den Palmen (wo die Myiopsitta monachus auch brüten) rund um den Plaza del Charco in Puerto de la Cruz kann man sie beobachten.

Raubwürger
Mit ihren stolzen 24 Zentimetern Größe sind die Lanius excubitor koenigi oder auch als Raubwürger bekannt, die größten Würger Europas. Die Farben ihres Gefieders sind grau, weiß und schwarz. Auch ihr Erkennungsmerkmal ist schwarz, und zwar ist das ihr kräftiger an der Spitze nach unten gebogener Schnabel. Im Nationalpark „Las Cañadas der Teide“ kann man sie  antreffen, da sie dort in dem offenen und buschigen Gelände zu Hause fühlen. Sie ernähren sich von kleinen Eidechsen und Insekten, die sie durch erstaunlich schnelles anfliegen verspeisen.

Rotkehlchen
Die 14 Zentimeter großen Vögel die auf Teneriffa leben sind dunkler und kräftiger gefärbt als die Rotkehlchen die auf dem Festland leben. Die Oberseite des Erithacus rubecula superbus ist braun mit einer grauen Zone, ihr Latz in einem leuchtenden dunkelrot und der Bauch weiß oder hellbraun gefärbt. Die Rotkehlchen kann man in Wäldern, Gärten, Büschen, Parks und Hecken beobachten.

Samtkopfgrasmücke
Samtkopfgrasmücken sind auffällig schöne Vögel. Diese 13,5 Zentimeter großen Piepmätze haben leuchtend rote Augen und Irisringe. Der Kontrast zu dem schwarzen Kopf, der weißen Kehle und der grauen Oberseite ist bei den Männchen besonders schön. Die Weibchen haben einen grauen Kopf, eine braune Unterseite und wie bei den Männchen eine weiße Kehle. Die Sylvia melanocephala leucogastra leben im Unterholz, Gebüschen, Gärten und Parks.

Seidenreiher
Diese 65 Zentimeter großen und sehr scheuen Vögel leben zurückgezogen an schwer zugänglichen Stellen. Das Gefieder der Seidenreiher ist weiß wie Schnee, was ein toller Kontrast zu ihren schwarzen Beinen und Schnabel gibt. Die Füße der Egretta garzetta sind leuchtend gelb genau wie der Irisring der ihre Augen umgibt und ihnen einen stechenden Blick verleiht. Am Meer kann man einen Seidenreiher beim fangen von Fischen und kleinen Krebstieren beobachten.

Stadttaube
Die Stadttauben werden bis zu 34 Zentimeter groß und sind allbekannt. Für manche sind sie wie „fliegende Ratten“ für andere niedliche Vögel denen man ab und zu ein bisschen Brot zuwerfen kann. Dank der Menschen die sie Füttern sind sie stets gut genährt und paarungsbereit. Allerdings sind zwischen den grauen Stadttauben auch entflogene weiße Tauben, die mal Zuchttauben waren. Aber natürlich gibt es mittlerweile auch Mischlinge zwischen Stadt- und Zuchttauben.

Teidefink
Der Teidefink ist wie der Name schon sagt, eine endemische Vogelart der Kanarischen Inseln. Er ist 16,5 Zentimeter groß und an Hand seines Körperbaus kann man leicht erkennen dass er mit dem Buchfink verwandt ist. Die Weibchen unterscheiden sich von den Männchen an der Färbung ihres Gefieders. Während die Weibchen eine olivbraune Färbung hat, so haben die Männchen graublaues Gefieder. Der Fringilla teydea lebt in den Wäldern der Kanaren und ernährt sich von Samen wie zum Beispiel Kiefernsamen.

Türkentaube
Türkentauben findet man in großen Städten zwischen den gewöhnlichen Stadttauben. Von der Größe her sind sie fast genau so groß wie die Stadttauben, nämlich 33 Zentimeter. Allerdings sind sie zierlicher und haben einen längeren Schwanz als andere Tauben. Die Färbung ihres Gefieders ist hellgrau, manchmal auch hellbraun. Ihre Flügelenden sind schwarz, genau wie der Ring der sich im Nacken befindet. Der schlanke dunkle Schnabel und die weißumrandeten schwarzen Augen sind ein starker Kontrast zum hellen Gefieder auf dem Kopf. Die Füße der Streptopelia decaocto sind dunkelrot gefärbt. Die eigentlich aus Südwest Asien stammende Tauben haben sich immer weiter westlich ausgedehnt und leben nun in Gärten, Parks, Bäumen und den Innenstädten der Kanarischen Inseln, wo sie sich mittlerweile sehr heimisch fühlen.

Turmfalke
Der Turmfalke ist eine 33 Zentimeter große Vogelart, die sich auf Teneriffa ein gesiedelt hat. In Europa ist der Turmfalke eine der bekanntesten Falken, und auf Teneriffa sieht man ihn auch recht häufig. Die Flügelspannweite beträgt bis zu 60 Zentimeter, was den Turmfalken erlaubt lange Zeit an einer Stelle flatternd zu verharren. Der sogenannte Rüttelflug, erlaubt den Vögeln Ausschau nach kleinen Eidechsen und Mäusen zu halten. Auf den Kanaren gibt es zwei Unterarten, einmal der Falco tinnunculus canariensis und der Falco tinnunculus dacotiae. Bei diesen beiden Arten variiert die Farbe des Gefieders. Die Färbung des Falco tinnunculus canariensis ist dunkler als die des Falco tinnunculus dacotiae dessen Gefieder blasser ist. Man kann Turmfalken von der Küste an bis hoch ins Gebirge antreffen.

Turteltaube
Die Turteltaube hat von ihrer Statur Ähnlichkeit mit der Türkentaube. Sie sind zierlich und haben auch einen langen Schwanz, allerdings werden sie nur 28 Zentimeter groß. Die Oberseite der Turteltauben ist besonders schön gemustert, rostbraune und auch dunkelbraune Flecken erstrecken sich über die Hälfte ihres Körpers. An ihrem Nacken befinden sich schwarzweiß gestreifte Zeichnungen. Ihre Augen sind rot und ihr Schnabel ist dunkel. Mit einem Schimmer Rosa ist ihr sonst bräunlicher Bauch und ihre Brust gefärbt. Die Streptopelia turtur turtur sucht mit ihren roten Füßen nach Nahrung, meist in Wäldern, Heiden, Gärten und Parks. Außergewöhnlich ist ihr sichtbar trauriges Benehmen, wenn die Turteltaube ihren Partner verliert.

Weidensperling
Die Weidensperlinge ähneln unheimlich den Mitteleuropaweit bekannten Haussperling oder auch Spatzen genannt. Die 14,5 Zentimeter großen Vögel erkennt man an ihren Rufen, so wie an dem Gefieder, das wie von den kleinen Spatzen gefleckt ist. Allerdings unterscheiden sich die beiden Arten an der Farbe ihres Gefieders, das bei dem Weidensperling braun ist und nicht gräulich wie beim Hausperling. Noch ein Unterschied ist der größere Bereich rund um die Kehle und die schwarzen Flecken an den Flanken des „Kanarischen Spatzens“. Die kleinen Vögel halten sich gerne in der Nähe von Menschen auf, da diese ihnen ab und zu ein paar Brotkrumen zu werfen. In Städten kann man sie beobachten aber auch in der Natur außerhalb der Orte.

Blauer Fink
Der Blaue Fink ist ein kräftiger Vogel, der fast ausschließlich im Nationalpark Teneriffas „Las Cañadas del Teide“, vorkommt. Den Fringilla teydea, im Spanischen „Pinzón Azul“, kann man rund um den Teide beobachten und auf Gran Canaria, dort allerdings ist es eine ähnliche Art. Sein Gefieder ist auf der Oberseite bis hin zum Kopf graublau während seine Unterseite hell ist.

Kanarienvogel
Der wohl bekannteste Vogel der Kanarischen Inseln. Doch ist es ein Missverständnis, das er den Kanaren seinen Namen gegeben hat. Auch kommt er nicht ausschließlich auf dem Archipel vor sondern ist auch auf Madeira und den Azoren anzufinden. Auf den östlichsten Inseln, nämlich Fuerteventura, Lanzarote und La Graciosa, kommt der Serinus canaria nicht vor.  Auf Teneriffa kann man ihn in höheren Lagen antreffen bis hinauf zu den Gipfeln. Die kleinen „Canarios“ bilden vor allem im Sommer große Schwärme.

Specht
Auf den Kanarischen Inseln gibt es von dem „Pájaro carpintero“(zu Deutsch: Schreiner Vogel) zwei Unterarten die vor allem in den Kiefernwäldern anzutreffen ist. Auf Gran Canaria ist es der Dendrocopos major thanneri und auf Teneriffa der Dendrocopos major canariensis. Mit seinem kräftigen Schnabel hackt er Löcher in Baumstämme um dort sein Nest zu bauen. Das Gefieder des Spechtes ist weiß mit einem roten Fleck an der Unterseite  und Schwarz an der Oberseite. Weiße Flecken hat er um die Augen, an der Kehle und auf den Flügeln. Ein weißer Ring befindet sich im Nacken unterhalb des roten Häubchens auf seinem Hinterkopf.

Wäscherin
Die Motacilla cinerea canariensis ist eine Unterart die sich auf allen westlichen Inseln antrifft. Im Volksmund wird die „Lavandera“ allerdings Fähnchen genannt, welchen er seinem ständig wippenden langen Schwanz zu verdanken hat. Dieser blaugelbe Vogel hält sich stets in Wassernähe auf, früher in der nahen Umgebung von Waschküchen, daher auch der Name.

Meise
Auf den Kanaren leben je nach Insel verschiedene Unterarten. Auf Teneriffa, Gran Canaria und La Gomera lebt die Parus caerulerus teneriffae, die an der Unterseite gelb ist, einen blauen Rücken und Flügel hat, und einen weißen Ring um den Kopf trägt sowie weiße Bäckchen hat. Zu unterscheiden von der Parus caerulerus degener ist sie durch ihre weißen Streifen auf Flügeln und Rücken. Auf El Hierro lebt die Parus caerulerus ombriosus die einen hellgrünen Rücken hat. Die Parus caerulerus palmensis, lebend auf La Palma, hat wiederum einen blauen Rücken jedoch einen weißen Bauch. In Spanien wird dieser kleine Piepmatz „Frailero“ genannt, was wohl auf sein blaues Häubchen zurück zuführen ist (Fraile=Mönch).

Grünfink
Der Carduelis chloris ist ein kräftiger grünbräunlicher Vogel der sich vor allem auf Teneriffa und Gran Canaria niedergelassen hat. Allerdings breitete er sich Mitte der Neunziger auch auf den anderen Inseln aus. Leider wurde durch sein auftauchen der Kanarienvogel und der Distelfink zum Rückzug aufgefordert. Der „Verdedon“ hat leicht gelbe Flügel und einen gestreiften braunen Schwanz.

Zaunkönig
Mit 9 Zentimetern Größe ist der Zaunkönig der kleinste Vogel der Kanarischen Inseln. Seinen Namen verdank der Regulus regulus teneriffae seiner dunklen Krone auf dem Kopf. Sie ist orangerot und hat unterhalb einen schwarzen Ring. Sein restlicher Körper ist in einem schönen braun gefärbt. Der kleine „Reyezuelo“ ist stark gefährdet in den Laubwäldern von Teneriffa, La Palma, El Hierro und La Gomera. Außergewöhnlich ist die Art wie der Zaunkönig seine Nester baut. Denn er baut sie so dass sie von den Ästen hinunter hängen, gut sichtbar für alle.

Chirrea
Er ist einer der kleinsten Vögeln des Archipels. Der Sylvia conspicillata kommt in der Variante Orbitalis auf allen Inseln vor. Er ist ein sehr munterer kleiner Vogel der im Volksmund „Zarzalero“ genannt wird (Zarza=Dorngestrüpp), da er sich meistens in Gegenden mit vielen Büschen vorkommt. Der Zarzalero hat einen schwarzen Kopf mit auffallend roten Augen. Seine Unterseite ist weiß und seine Oberseite und Schwanz sind bräunlich.

Einfarbsegler
Der Apus unicolor ist wie sein lateinischer Name sagt einfarbig, nämlich schwarz. Das besondere an diesen flinken Vögeln ist, das sie ihre Nahrung im Flug fangen und verspeisen. Doch nicht nur die Insekten die sie verzehren, nehmen sie aus der Luft, sogar Wasser trinken sie aus den vielen Wassertanks ohne ihren Flug zu unterbrechen. Man kann sie im Sommer in großen Schwärmen beobachten, wie sie flink durch die Lüfte zischen. Nachts und zur Brutzeit kann man sie an den Steilküsten und Hohlräumen von Gebäuden antreffen. Es gibt noch eine ähnliche Art, den Apus pallidus, dieser ist heller und hat eine weiße Kehle wodurch er auf den Kanarischen Inseln fälschlicherweise „Golondrina“ genannt, was Schwalbe bedeutet. Obwohl er nur 14 bis 15 Zentimeter groß wird  ist der Einfarbsegler mit einer Spannweite von 39 Zentimetern ein auffälliges Erscheinungsbild am Himmel. Die dunkel gefärbten Vögel jagen in Gruppen blitzschnell durch die Lüfte und sind bis Sonnenuntergang in den Städten zu sehen. Manchmal gleiten sie in nur zehn Metern Höhe, in akrobatischen Bewegungen über die Köpfe der Menschen. Der Ruf des Apus unicolor erinnert an den Ruf des mitteleuropäischen Mauerseglers.

Corredor
Dieser Vogel kommt in Trockenzonen auf Teneriffa und den westlichen Inseln vor. „Corredor“ bedeutet Läufer, jedoch ist sein lateinischer Name nicht so kurz: Cursorius cursor ssp. bannermani. Sein Gefieder ist rotbraun gefärbt und auf seinem Kopf hat er einen weißschwarzen Ring. Er hat für seine Statur einen recht kurzen Schwanz, dafür aber lange Beine.

Pardela cenicienta
Dieser Seevogel, im lateinischen Colonectris diomedea, ist auf den ganzen Kanarischen Inseln vertreten allerdings als Unterart borealis. Er ähnelt der gewöhnlichen Möwe, jedoch ist ihr Fleisch schmackhaft was ihr manchmal zum Verhängnis wird, obwohl sie unter Naturschutz steht. Die Unterseite der Pardela cenicienta ist weiß, während ihr Kopf und ihre Oberseite braun ist. Sie hat einen kurzen Schwanz und einen Möwentypischen gebogenen Schnabel. Man kann sie an den Steilküsten wo sie nisten und auf hoher See beobachten.

Capirote
Dieser kleine Vogel kommt auf Teneriffa, Gran Canaria, La Gomera, El Hierro und La Palma vor. Der Gesang der Sylvia atricapilla ist sehr beliebt da er schön melodisch ist. Nisten tut er in mittlerer Höhe in Gebüschen oder Bäumen. Interessant ist, aus was er sein Nest baut, nämlich Wurzelresten. Die Weibchen sind Menschen gegenüber sehr wagemutig, nähert sich jemand jedoch ihrem Nest und berührt gar ihre Eier, verlässt sie dieses. Daher ist davon abzuraten zu neugierig zu sein. Man erkennt den „Capirote“ an seinem schwarzen Kopf, seiner grauen Oberseite und seiner weißen Unterseite.

Correcaminos
Der Correcaminos macht seinem spanischen Namen alle Ehre denn er gilt als sympathischer und kluger Vogel. Sobald jemand seinem Nest zu nahe kommt fängt er an vor dem Menschen her zu rennen und Hacken zu schlagen. Mit diesem Trick schafft er es immer wieder sein Nest zu schützen. Meistens lebt er paarweise zwischen der Küste und den Bergen. Der Anthus berthelotii ist braun gefärbt, bis auf seinen Bauch der an manchen Stellen weiß ist.

Pardillo (Millero)
Der Carduelis cannabina ähnelt dem Kanarienvogel in Größe ist aber nicht gelb sondern eher rötlich. An seiner Unterseite ist er weiß und zu seinem Schwanz hin wird eher dunkler. Mittlerweile gibt es auch Kreuzungen, zurück zu führen auf die in Gefangenschaft lebenden Vögeln. Auf den östlichen Inseln ist dieser Vogel am häufigsten anzutreffen auf La Palma am seltensten.

Triguero
Diesen kleinen robusten Vogel kann man bin in mittlere Höhen anfinden, meistens dort wo Landwirtschaft betrieben wird. Er bevorzugt Regionen wo Getreide angebaut wird, ganz wie sein spanischer Name angibt (Trigo=Weizen). Leider ist der Miliaria calandra sehr gefährdet da auf den Inseln kaum noch Getreide angebaut wird. Die Nester bauen diese Vögel am Fuß von niedriegen Pflanzen. Die Weibchen legen 3 bis 5 Eier in ihr Nest während die Männchen in den nahe gelegenen Bäumen singen und Wache schieben. Ihr Gefieder ist braun und an der Unterseite weiß.

Gewöhnlicher Fink
Von dem gewöhnlichen Finken gibt es auf den Kanaren drei Unterarten. Auf Teneriffa, La Gomera und Gran Canaria der Fringilla coelebs tintillon, auf La Palma der Fringilla coelebs la palmae und auf El Hierro der Fringilla coelebs ombriosa. Der „Pinzón común” lebt in Nadel- und Laubwäldern, meist in jungen Bäumen wo sie aus Moos und Flechten ihre Nester bauen. Der Fink hat eine hellgraue Oberseite und eine hellbraune Brust. Sein Schwanz ist schwarz mit kleinen weißen Federn. Auch seine Unterseite ist weiß.

Distelfink
Leider ist der Distelfink nur noch auf Gran Canaria, La Gomera und La Palma anzutreffen, auf den übrigen Inseln ist er bereits vertrieben worden. Denn sein Gesang macht ihn sehr beliebt aber halt auch verfolgt. Der Carduelis carduelis parva hat ein besonders schönes Gefieder. Sein Kopf ist schwarz, weiß, rot und wiederum schwarz um die Augen. Seine Brust rötlichbraun, zu den Flügeln hin gelb überlaufend ins Schwarze. Die Unterseite des „Pájaro pinto“ ist weiß uns sein Schwanz schwarz.

Rebhuhn
Das Rebhuhn kommt auf den Kanaren als Unterart vor, auf Teneriffa, La Gomera, Fuerteventura und Lanzarote als Alectoris barbara koenigi oder auch Dorf-Rebhuhn genannt, und auf Gran Canaria als Alectoris rufa australis. Besonders schön ist der schwarze Halbmond der sich durch ihr Gesicht zieht, in dessen Mitte ein weißer Fleck ist. Die Augen der „Perdiz roja“ sind rot umrandet und geben ihr viel Ausdrucksstärke. Ansonsten hat das Rebhuhn einen braunen Kopf, genau wie ihr restliches Gefieder. Ihr Schwanz ist recht kurz genau wie ihre schwarz gestreiften Flügelchen.

Chorlitejo chico
Dieser kleine Vogel lebt nur auf Teneriffa, Gran Canaria und Fuerteventura. Er hält sich in Küstennähe oder Teichen auf, wo die Weibchen auch brüten. Sie legen nur 3 bis 4 Eier, diese in kleine Bodenvertiefungen. Leider ist seine Anzahl sehr geschrumpft, da der Mensch seinen Lebensraum zerstört. Der Charadrius dubius hat einen schwarzen Ring um den Hals und auch zieht sich ein Ring über den Kopf auf Augenhöhe. Seine Unterseite ist weiß gefiedert während die Oberseite braun ist wie das Häubchen auf dem Kopf.

Töpfervogel
Der Phylloscopus collybita ist ein kleiner Vogel der sich sehr schnell bewegen kann und sich meistens in Bäumen und Büschen aufhält. Es gibt auf den Kanarischen Inseln zwei Unterarten, auf Teneriffa, Gran Canaria, La Palma, El Hierro und La Gomera die Unterart canariensis und auf Lanzarote die Unterart exul. Leider ist er auf letzteren sehr selten geworden. Auf den übrigen ist häufig anzutreffen, von der Küste bis hoch ins Gebirge. Aber auch in Gärten niesten sich die Töpfervögel ein, wenn man ein Weibchen allerdings berührt stellt sich dieses Tot um danach mit ihren Jungen zu flüchten. Der kleine „Hornero“ist nicht besonders auffällig. Er ist an der Unterseite weiß gefiedert während Kopf und Oberseite grau sind.

Wiederhopf
Der Upupua epops pulchra ist die Unterart die sich auf Teneriffa, La Gomera, El Hierro, La Palma und Gran Canaria angesiedelt hat, während auf den östlichen Inseln die Unterart fuerteventurae anzutreffen ist. Von der Küste an bis zu mittleren Höhen kann man den Wiederhopf beobachten, kommt man mit den Jungen in Berührung werden diese versuchen einen zu beschmutzen da sie früh anfangen sich zu verteidigen. Die Weibchen legen ihre Eier nicht in Nester, sondern Felsritzen und Mauervertiefungen. Der „Tabobo“ernährt sich ausschließlich von Würmern und Insekten, was ihm einen guten Ruf verschafft unter den Bauern da er nicht an deren Ernte geht. Seinen spanischen Namen hat er von seinem Ruf „poco a poco“ was nach und nach bedeutet. Das Gefieder ist besonders auffallend, die Flügel und der Schwanz sind schwarz weiß gestreift, während der restliche Körper braun überzogen ist. Sein Kopfgefieder ist besonders auffallend da die Federn abstehen und zu den Spitzen hin schwarz verlaufen. Sein Schnabel ist recht lang damit er gut an die sich in der Rinde versteckenden Insekten und Würmer ran kommt.

Hänfling
Der kleine „Pájaro moro“  ist ein Küstenvogel lebt auf Teneriffa, La Gomera, Gran Canaria, Fuerteventura und Lanzarote. Er ist ein kleiner unscheinbarer brauner Vogel mit einem kurzen rötlichen Schnabel. Sein Nest baut der Rhodopechys githaginea interessanterweise auf dem Boden.

Zwergadler
Die Zwergadler gehören zu den gefährdeten Vögeln der Kanarischen Inseln da sie durch den Menschen sehr dezimiert wurden in dem sie mit Rattengift in Berührung kamen. Der Buteo buteo insularum ist ein Raubvogel mittlerer Größe, der auf allen der Kanaren vorkommt. Wenn er im Flug ist und seine Flügel ausgebreitet hat kann man die schöne Färbung erkennen. Die Spitzen der Flügel so wie des Schwanzes sind dunkelbraun so wie auch ganz innen. In der Mitte verlüuft ein heller Ring, wie ein Halbkreis der nur durch den Leib des „Aguililla“ unterbrochen wird.

Krähe
Die „Graja“ ist ein schwarzer Vogel mit einem auffallenden rot leuchtenden Schnabel. Man kann sie an der Küste sowie im Inneren des Landes beobachten wie sie in großen Schwärmen Flugakrobatik betreiben und sich dabei auch fortbewegen. Sie sind sehr schnelle Flieger und quasi immer für einen Spaß zu haben. Die Pyrrhocorax pyrrhocorax ist nicht nur schnell sondern auch noch sehr durchtrieben wenn es um die Nahrungssuche geht. Da sie sich nicht nur von Insekten ernähren sondern auch von Obst und vor allem Körnern, müssen sie diese teilweise auch wieder aus den Feldern ausgraben. Damit sie an die Körner gelangen müssen sie allerdings die dazugehörige Pflanze rausziehen. Und damit nicht plötzlich unerwünschte Gesellschaft kommt, hält eine  Krähe immer Wache um im Notfall die anderen zu warnen. Aber die Bauern wissen sich mittlerweile gegen die Grajas zu helfen. Sie töten eine ( in dem sie  Fallen mit Stoff bedecken, da sie gerne weiche Nester haben) und hängen diese auf ihr Feld, was die anderen Krähen natürlich davon abhält sich zu nähren. Jedoch machen sie bei ihrem Abflug einen tierischen Lärm.

Guirre
Der „Guirre“ ist ein Aasvogel der leider vom Aussterben bedroht ist. Auf Teneriffa und Gran Canaria ist er kaum noch zu sehen, während man auf Fuerteventura und Lanzarote wahrscheinlich mehr Chancen hat ihn vors Gesicht zu bekommen. Der Neophron percnopterus nistet an den Steilküsten der Inseln. Er ist hell gefiedert mit Schwarz endenden Flügel und Schwanzspitzen. Sein Gesicht ist bräunlich und recht lang, es geht in seinen schwarz nach unten  gekrümmten Schnabel über.

Uhu
Der Asio otus canariensis ist eine Art die wie der lateinische Name schon sagt nur auf den Kanarischen Inseln außer Fuerteventura und Lanzarote vorkommt. Wie fast alle Nachtvögel, ernährt er sich von Kaninchen, Ratten und Vögeln. Er wird vom Menschen verfolgt, jedoch zu Unrecht, denn er hilft im Kampf gegen die Nagetiere. Es ist nicht ungewöhnlich dass eine „Coruja“ in Wohnanlagen lebt, denn ein Uhu bleibt seinem Territorium treu. Aber man kann ihn auch Bananenplantagen antreffen. Nisten tut er meist in Höhlen, Baumstämmen, Palmen oder an der Steilküste. Das markanteste an einem Uhu sind wohl seine stechenden roten Augen.

Rohrdommel
Die Rohrdommel ist ein Küstenvogel sowie auch ein Nachtaktiver Vogel. Er hat einen geräuschvollen Gesang, der meist nur nachts zu hören ist, da der Burhinus oedicnemus tagsüber sich versteckt hält. Rohrdommeln  stehen auf dem Speiseplan von Raubvögeln, obwohl sie kräftig gebaut sind und größer als Tauben sind. Was an der Beziehung eines Rohrdommel-Pärchens bemerkenswert ist, ist die Tatsache dass wenn das Weibchen brütet das Männchen sich den Raubvögeln als Beute anbietet falls diese in die Nähe des Nestes kommen. Auf Teneriffa, Gran Canaria, La Gomera, La Palma und El Hierro lebt die Unterart distintas habita und auf Fuerteventura und Lanzarote die Unterart insularem . Der „Alcaravan“ hat hellbraunes Gefieder um sein Auge und an der Unterseite. Ein dunkler Ring legt sich um seinen Hals. Ansonsten ist sein Gefieder braun gefleckt.

Waldohreule
Der Tyto alba alba ist ein Nachtvogel der auf El Hierro, La Palma, La Gomera, Teneriffa, Gran Canaria, Fuerteventura und Lanzarote lebt. Auf letzteren allerdings als Unterart gracilirostris. Die Waldohreule ist wesentlich größer als eine Taube und dementsprechend auch kräftiger.

Rabe
Der Rabe ist ein robuster Vogel der auf allen Inseln anzutreffen ist. Vor allem aber auf Fuerteventura und El Hierro. Der Corvux corax niestet an Steilküsten oder aber auch in Bäumen. Er kann ziemlich unangenehm werden, wenn man ihm seine Jungen wegnehmen sollte. Denn mit seinem Schnabel schafft er es Steine auf zu heben und diese dann wieder fallen zu lassen.

Maurischer Spatz
Der kleine Spatz lebt vorwiegend in Höhlen und Bäumen. Sie waren, als sie sich auf den Inseln ansiedelten eine richtige Plage. Denn dort wo sie essbares fanden, blieben sie. Die Bauern konnten nicht viel dagegen tun, geschweige denn sie zu vertreiben. Dies gelingt mittlerweile nur den Staren, die sich die Nester der Passer hispaniolensis zueigen machen. Aber etwas Gutes hat der kleine Piepmatz wiederum doch, er ist ein exzellenter Insektenfresser.

Wachtel
Der Coturnix coturnix confisa kommt heut zu Tage nicht mehr so häufig vor, denn er wird gejagt. Auf Getreideäckern konnte man die Wachteln antreffen, doch dort wurde sie auch vertrieben wegen Futtermangel. Selbst in den eigenen Zonen musste sie weichen, denn die Rebhühner nahmen ihnen den Platz.

Blässhuhn
In der Nähe von Wasserteichen sind Blässhühner in den niedrigen Zonen anzutreffen. Die Gallinula cloropus kommen auf Teneriffa, Gran Canaria und Fuerteventura vor und bauen ihre Nester ins Dickicht. Interessant ist auch die andere Variante ihre Nester zu bauen, nämlich mit Zweigen und zwar auf der Wasseroberfläche.

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